Apostel Kasper im Spreewald

Strahlender Sonnenschein herrschte, als am Sonntag dem 07.06. unser Apostel Kasper die Gemeinde besuchte.

Auch die Konfirmanden, die vor Wochen ihre Konfirmation erhalten hatten, strahlten und brachten vor dem Gottesdienst ihre Dankbarkeit zum Ausdruck.

Der Apostel legte dem Gottesdienst ein Bibelwort aus 1.Korinther 4, Vers 5 zu Grunde:

Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und das Trachten der Herzen offenbaren wird. Dann wird auch einem jeden von Gott Lob zuteilwerden.

Zunächst ging der Apostel auf die vom Chor vorgetragene Motette „Schaff in mir Gott ein reines Herz...“ ein und unterstrich die darin enthaltene Bitte das Gott zu überlassen, was wir allein nicht schaffen können. Dann ging er auf die im 1. Korinther 12 skizzierten geistigen Gaben ein, und bemerkte, dass darin das Richten oder Beurteilen einer Person nicht enthalten ist.

Weiter führte der Geistliche aus, dass wir als Menschen auch gar nicht dazu in der Lage sind eine Gesamtbeurteilung eines anderen abzulegen, da wir nicht alle Dinge, die einen Menschen ausmachen, wahrnehmen können. Das wollen wir Gott überlassen, der, und das ist das Erstaunliche des Bibelwortes, Lob zuteilwerden lassen wird.

Priester Grams zeigte seine Dankbarkeit in seinem letzten Predigtbeitrag im aktiven Dienst für das Zusammenwachsen der Gemeinde und für das Angenommensein durch die Geschwister.

Bezirksältester Mallek zeichnete anhand eines eigenen Erlebens die schnelle Verurteilung eines Mitmenschen im Nichtbetrachten des eigenen Fehlverhaltens.

Vor der Feier des heiligen Abendmahles erfolgte die sakramentale Handlung der Spendung Gabe Heiligen Geistes an unsere Schwestern Melina und Miriam Lindner.

Nach dem Sakrament des Heiligen Abendmahles wurden die Priester Reiner Grams sowie die Diakone Frank Angolini und Klaus Lindner durch den Apostel in den Ruhestand versetzt. Der Apostel dankte für Ihren Dienst in verschiedenen Aufgaben der Kirche, den sie in jahrzehntelangen Zeiträumen verrichtet haben.

Mit fröhlichen Gesängen der Gemeinde und des Chores klang dieser Gottesdienst aus, so dass der äußere Sonnenschein auch im Inneren der Teilnehmenden angekommen war.