Auch aus unserer Gemeinde waren Geschwister wieder aktiv an der Vorbereitung und Durchführung des Weltgebetstages beteiligt.
Im Luckauer Hospiz wurde er sowohl von Mitarbeitern als auch Ehrenamtlern vorbereitet. Gemeinsam saßen sie mit den Gästen der Einrichtung in großer Runde im Gemeinschaftsraum und feierten den Gottesdienst.
In Lübben fand er erstmals in der Katholischen Gemeinde statt. Vorbereitet hatten ihn Geschwister der Evangelischen, der Katholischen und der Neuapostolischen Gemeinden der Stadt. Lesungen, Erzählungern und Gebete wechselten mit viel Gesang ab. Einige der Lieder war extra für diesen Weltgebetstag komponiert worden und wurden mit Begleitung von Klavier und Rhythmusinstrumenten vorgetragen.
Grundlage des Gottesdientes war ein Bibelwort aus Matthäus 11; 28-30. Thematisiert wurden die Situationen von Witwen, die faktisch rechtlos dastehen, von Frauen, die Angst vor Überfällen haben, wenn sie ihre Töchter zu Schule schicken, von Armut und all ihren Begleiterscheinungen, aber auch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und der tägliche Kampf der Frauen, um für ihre Familien in der notwendigen Weise sorgen zu können. Genau diese Situationen und Sorgen wurden in den Fürbitten vor Gott gebracht im unendlichen Vertrauen darauf, dass er helfend beistehen und Situationen zum Guten wenden kann. Und vor der Bitte um Segen fand dieser Gottesdienst mit dem gemeinsamen Gebet des Vaterunser seinen Höhepunkt.
Die Berichte aus Nigeria haben sehr nachdenklich und dankbar gestimmt. Viele von den Sorgen, mit denen unsere Geschwister dort täglich zu kämpfen haben, können wir uns kaum ansatzweise vorstellen. Und da ist es noch eine der geringsten Sorgen, dass sie oft täglich Brennholz und Wasser über viele Kilometer auf dem Kopf nach Hause tragen müssen.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es wieder landestypisches Essen, von vielen fleißígen Helfern nach nigerianischen Rezepten zubereitet. Diese gemeinsame Mahlzeit gab einen schönen Rahmen für Gespräche über alle Konfessionsgrenzen hinweg in dem großen Vertrauen: ER ist da und trägt unsere Last mit uns.
Neuapostolische Kirche